SmartGarden

#02_ „Mein Skizzenbuch”

Die frühesten überlieferten zooähnlichen Tierhaltungen stammen aus China, wo bereits um 2000 v. Chr. am Hof eines Kaisers der Xia-Dynastie Tiere gehalten wurden. Einen weiteren Park ließ Wu-Wang, der Ahnherr der Zhou-Dynastie, um 1150 v. Chr. anlegen. Die auch Park der Intelligenz genannte Anlage bestand noch um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. und beherbergte Säugetiere, Vögel, Schildkröten und Fische.

Seit Mitte der 1990er Jahre … entstehen sogenannte Immersionsgehege, bei denen der Besucher tatsächlich oder scheinbar den natürlichen Lebensraum der Tiere betritt. Das Tier ist damit kein reines Ausstellungsobjekt mehr, sondern bewohnt (und verteidigt) sein Territorium. Je nach gestaltetem Lebensraum hat das Tier – mitunter zum Bedauern der Besucher – auch die Möglichkeit, sich dem Betrachter zu entziehen. (Wikipedia)

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SmartGarden nutzt den virtuellen Lebensraum des Internets. Über Augmented Reality werden beim Betrachten bestimmter Pflanzen auf dem Smartphone oder Tablet-PC ätherische Wesen und Daseinsformen in Koexistenz mit der realen Umgebung des Betrachter sichtbar.

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Pflanzenteile, Blüten und spezifisches Blattwerk werden zu Symbolen. Diese schlagen beim Betrachten durch die Kamera des Online-Devices die Brücke in die digitale Anreicherung der Welt (Augmented Reality). So eröffnet sich beim Begehen des Gartens der Einblick in die verborgenen Lebensräume bisher gänzlich unbekannter Lebensformen aus dem WorldWideWeb.

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