Über „Dead Men Talking”

 


<1> „Zum Tode verurteilt ist man ja quasi schon von Geburt an.“
_<2> „Das ist aber hart.“
__<1> „Ja. Aber is so.“
___<2> „Trotzdem.“
____<1> „Und sonst?“
_____<2> „Doch, doch. Soweit alles klar.“
______<1> „Noch’n Bier?“
_______<2> „Eins geht noch.“
________<1> „Gut.“
_________<2> „Für mich ist dann aber auch Schicht.“
__________<1> „Wieso Schicht?“
___________<2> „Guck‘ mal auf die Uhr.“
____________<1> „Naja.“
_____________<2> „Also letztes.“
______________<1> „Jo. Letztes.“
_______________<2> „Is echt schon spät.“
________________<1> „Wieso spät?“
_________________<2> „Ja, spät eben.“

_________________<1>„Spät is relativ.“

Dead Men Talking.

Mit 50 ändert sich die Perspektive.
An der Erkenntnis, den Zenit überschritten zu haben,
lässt sich spätestens jetzt nicht mehr viel deuteln.
  <Abstieg also>.
       <Niedergang>.
           <Furchtbar>.

Furchtbar? Nein. Nicht zwingend.

Wenn beispielsweise klar wird, dass es kaum mehr nützlich ist, an der beruflichen Karriere zu schrauben, fällt eine ziemliche Last von den Schultern. Auch die aufwendige Recherche bezüglich der Anschaffung eines neuen BMW, Porsche, Mercedes wird erfrischend unnötig. Freiräume öffnen sich. Zeit, etwas auf den ersten Blick völlig Sinnloses zu tun. Zum Beispiel einfach aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln mit Spaß und Freude vom Sinn und Unsinn eines Lebens nach 50 zu erzählen…

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